Impotenz im Alter: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Das Älterwerden ist für viele Menschen ein Thema, das wegen so mancher körperlichen Einschränkungen, die sich altersbedingt einstellen, eher negativ belastet ist. Impotenz bei Männern ist beispielsweise eine solche Einschränkung, die mit steigendem Alter umso öfter vorkommt: Etwa die Hälfte aller 60-Jährigen und etwa zwei Drittel aller 70-Jährigen Männer in Deutschland sind davon betroffen. Trotzdem wird damit selten offen umgegangen. Zu groß ist in der Regel das Schamgefühl auf Seiten der Betroffenen.

Impotenz im Alter

Jeder möchte auch im Alter gesund und fit sein. Gerade von Impotenz bzw. einer erektilen Dysfunktion sind aber mit zunehmendem Alter immer mehr Männer betroffen.

Was Impotenz eigentlich bedeutet

Impotenz ist ein Oberbegriff, unter dem die folgenden drei sexuellen Störungen zusammengefasst werden:

  • Erektile Dysfunktion: Als erektile Dysfunktion wird die körperliche Unfähigkeit des Mannes bezeichnet, eine zum Geschlechtsakt ausreichende Erektion zu bekommen oder beizubehalten. Kurzfristige oder einmalig auftretende Erektionsstörungen werden hingegen nicht als erektile Dysfunktion bezeichnet.
  • Anejakulation: Bei dieser sexuellen Störung bleiben die Kontraktionen der Geschlechtsorgane trotz Orgasmus aus. Es kommt deshalb nicht nur Ejakulation.
  • Impotentia generandi: Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich die Unfähigkeit, Kinder zeugen zu können, obwohl weder die Erektions- noch die Orgasmusfähigkeit gestört sind.

Bei derjenigen Form der Impotenz, die sich oft mit zunehmendem Alter einstellt, handelt es sich um die erektile Dysfunktion.

Ursachen für eine erektile Dysfunktion

Eine erektile Dysfunktion kann verschiedene organische, aber auch psychische Ursachen haben. Sie kann von akuten Krankheiten (zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck), Operationsfolgen, Verletzungen am Schwellkörper oder von Durchblutungsstörungen im Penis herrühren, aber auch die Folge einer langjährigen Suchtmitteleinnahme (zum Beispiel Alkohol, Nikotin) sein.

Auch Stress in der Familie oder Partnerschaft, am Arbeitsplatz oder generell im sozialen Umfeld können eine erektile Dysfunktion bedingen. Häufig entsteht ein Kreislauf, bei dem die Angst, sexuell zu versagen, sich wiederum negativ auf die Partnerschaft auswirkt und somit wieder psychischen Stress beim Betroffenen auslöst. Die erektile Dysfunktion kann jedoch auch selbst Vorbote anderer, schwerwiegender Erkrankungen sein und sollte deshalb immer von einem Arzt untersucht werden.

Möglichkeiten, eine erektile Dysfunktion zu behandeln

Trotz der Vielzahl an Ursachen muss eine erektile Dysfunktion nicht als gegeben hingenommen werden. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten der Impotenz können Abhilfe schaffen, so zum Beispiel Arzneien, technische Hilfsmittel oder auch eine Psychotherapie. In den meisten Fällen können potenzsteigernde Mittel die Beschwerden lindern. Doch für viele Betroffene ist selbst der Gang in die Apotheke mit einem derart großen Schamgefühl verbunden, dass dieser häufig gemieden wird. Um auch diesen Männern wieder ein normales Sexualleben zu ermöglichen, können viele der Arzneien auch über Onlineapotheken ganz ohne persönlichen Kontakt bestellt werden.